Atem – Wege aus dem Hörstress

Schwerhörigkeit kann das Leben in vielerlei Hinsicht erschweren. Zwei Beispiele zeigen, warum das so ist:

Die Leistung des Gehirns, aus einem reduzierten Angebot an Klängen und Frequenzen ein sinnvolles Ganzes zu machen, „Verstehen“ zu versuchen, ist sehr hoch.

Die körperliche Anspannung besonders im Schulter und Nackenbereich ist riesig, aber auch Rücken- und Beinmuskulatur sind oft angespannt. „Weil die Ohren weniger Geräusche transportieren, verfallen Schwerhörige in die sogenannte „Hab-Acht-Stellung“. Das bedeutet das angespannte Lauern auf jegliche verwertbare Wahrnehmung. Sie ist eine natürliche Reaktion, die Menschen vor Gefahren schützen kann. Für Menschen, die ständig schlecht hören, besteht die Tendenz, dass die Hab-Acht-Stellung zum dauerhaften Begleiter wird“. *

Entspannungstechniken sind gerade für Menschen mit hochgradiger Hörschädigung wichtig. Mit Techniken zur Stressbewältigung und Entspannung können wir für mehr Gleichgewicht im Leben sorgen. 
Besonders unser Atem ist ein wichtiger Helfer. Gute Atemwege führen zur Entspannung und Stärkung, sorgen für einen beruhigten Kopf, innere Stabilität und ein spürbares Selbstwertgefühl.
Kurz gesagt: Bewusstes Atmen beschwingt und stärkt das Gesunde in uns.

Wie dies erreicht werden kann, wird Astrid Klancisar, ganzheitliche Atemtherapeutin, beim nächsten Selbsthilfe-Gruppentreffen am 19.03.2024 erläutern. Sie zeigt mit praktischen Übungen, wie wir unseren Atem mit Achtsamkeit, wirksamen Bewegungen, Berührung und Humor in freies Fließen bringen.

Interessiert? Dann melde dich an. E-Mail an shg.ganzohr.krefeld@gmail.com